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Fragen Sie Dr. Mabuse:
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Martin K. aus Semmelberg: Seid einiger Zeit ist mir oft schwindelig, ich habe Bauchschmerzen und einen fauligen Geruch im Mund.
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Dr. Mabuse: Haben Sie auch keinen Puls mehr und zeigt das Fieberthermometer nur noch die Zimmertemperatur an? Dann ist der Fall eindeutig. Sie verwandeln sich zur Zeit in einen Zombie. Das ist eigentlich halb so schlimm, Sie müssen nur wissen, dass Sie in Zukunft einfach ein oder zwei menschliche Gehirne pro Tag zu sich nehmen müssen.
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Gertrude V. aus Pickel an der Saale: Ich wache immer öfter völlig nackt neben wildfremden Toten im Wald auf. Die sind immer schrecklich zugerichtet. Langsam wird mir das Ganze peinlich.
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Dr. Mabuse: Das muß Ihnen nicht peinlich sein und die Diagnose ist auch schon klar. Sie sind einfach ein Lykantrop, oder um es zu vereinfachen, sie sind ein Werwolf. Da Sie sowieso als Frau schon einer gewissen zeitlichen "Regel" unterworfen sind, merken Sie sich diese sicher auch ganz schnell. Immer bei Vollmond müssen Sie sich irgendwo einschließen, denn zu dieser Zeit verwandeln Sie sich in eine mordlustige Bestie. Tags darauf hat der Spuk auch schon wieder sein Ende.
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Jason Vorhees aus Pokaville (NJ): Obwohl ich dem Schlächtergeschäft schon seit Ende der 70`er nachgehe, überkommt mich öfters ein regelrechter Ekel vor menschlichem Blut. Wenn das so weitergeht, verliere ich noch meinen Job.
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Dr. Mabuse: Und auch Ihnen kann geholfen werden. Ihre Blutphobie rührt sicher daher, dass Sie einfach zu viel vor dem Fernseher sitzen. Diese sinnlose Gewalt von den aktuellen Nachrichten hauen auch den Stärksten um. Am besten schnappen Sie sich ein paar Stephen King Romane und legen sich in der Einsamkeit Alaskas auf die Lauer nach ein paar einfältigen deutschen Rucksacktouristen. Glauben Sie mir, nach dem dritten oder vierten Opfer, das vor ihnen liegt, haben Sie den Ekel schon wieder überwunden und Sie können sich erneut an Ihrer Arbeit erfreuen.
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