ACHJACK

gegen die Mächte der Finsternis

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ANFANG

Das Achnus Logo und die Fanfare erscheint und blendet ins Schwarze über.

 1.Eine einzelne Fackel bahnt sich langsam, nur von unheimlicher Musik begleitet,  ihren Weg durch einen dunklen Tunnel.

 AN: Hoffentlich komme ich noch zeitig. Halte aus meine Geliebte Ariel!“

 Nun nähert sich die Fackel einem hell erleuchtet Ausgang. Der Fackelträger, mit einer Mönchskutte bekleidet, ist nun eindeutig zu erkennen. Als er das Ende des Tunnels, das in einen großen kathedralartigen Raum mündet, erreicht, steckt er die Fackel an die Wand. Nun begibt er sich eiligst zu einer kleinen, gleich gekleideten Gruppe, die sich in der Mitte des Raumes befindet. Wenn man genau hinsieht, bemerkt man, daß unter der Kutte ein Schwert hervor schaut. Nun stehen alle vermummten Gestalten rings um ein großes Podest verteilt, auf dem sich ein mit einer imposanten Robe bekleideter Mann und eine schöne Frau befindet. Sie ist mit einem hölzernen Zahlenschloß an einen Pfahl gekettet.

 PH: Oh, ihr Mächte der Finsternis. Ich, euer treuester Diener ruft euch!

 AL: Hör auf damit, du Narr.

 PH: Stör mich nicht, du einfältige Hexe!

 AL: Mit deinem Treiben leitest du das Ende der Welt ein.

 PH: Ja was meinst du denn, was ich denn eigentlich vorhabe. Natürlich beschwöre ich das Ende dieser schwachen und einfältigen Welt herauf.

 Die tapfere Frau versucht sich vergeblich von den Ketten zu befreien.

 PH: Es bereitet mir sichtlich Freude, wenn ich dich so hilflos sehe Ariel. Um mein sadistisches Ich zu befriedigen, werde ich dir nun die Zahlenkombination für das Schloß sagen. Sie lautet: eins......., zwei,...... und schließlich ......drei.“

 AL: Ein bißchen einfältig, deine Zahlenwahl.

 PH: Sag das nicht mir, sondern dem Schnitzer des Schlosses. Ich habe ihn dafür köpfen lassen. Doch selbst wenn die Kombination Null, Null, Null lauten würde, könntest du dich nicht alleine befreien. Muß das nicht der blanke Hohn für dich sein!

 Nachdem er sich nun genug an seiner Gefangenen ergötzt hat, dreht er sich wieder um und fängt erneut mit der Beschwörung an.

 PH: Oh, ihr Mächte der Finsternis. Ich, euer treuester Diener ruft euch! Ich rufe nach dir, den man unter dem Namen „der Grausame“ kennt.

 Die vermummten Gestalten knien sich hin und rufen alle zusammen: Oh, Grausamer erhöre uns!

 PH: Höre mich an du Prinz der Verdammten, du Heiland des Verderbens, du Gott der Gottlosen! Verdammt erscheine endlich du Quelle der Pestilenz!

 GE: Wie nennst du mich noch mal!

 PH: Prinz der Verdammten?

 GE: Wie noch!

 PH: Heiland des Verderbens!

 GE: Weiter!

 PH (zögernd): Ach Schwamm drüber. Du bist jetzt hier. Also machen wir weiter.

 GE: Nun gut, einmal will ich dir dein ungestümes Benehmen noch vergeben. Aber nun sag an, wer wagt es mich in meiner unendlichen Ruhe zu stören!

 PH: Ich Pharon. Der dunkelste deiner Diener, dein niederträchtigster Knecht und der grausamste deiner Gefolgsleute.

 GE: Hör auf, ich glaube dir ja. Wenn du so weitermachst, dann beschwörst du mich noch eine ganze Woche lang. Also sag an du Wurm, was ist dein Begehr.

 PH: Dir einen Weg in unsere Welt bahnen, damit du Verderbnis über die ganze Mutter Erde bringst.

 GE: Ich sehe, daß es dir ernst ist, aber deine Beschwörungszeremonie ist jämmerlich.

 PH: Was habe ich denn falsch gemacht, euer Verderbtheit?

 GH: Erstens ist die Jungfrau, die für meinen Eintritt in deine Welt geopfert werden muß, keine Jungfrau.

 Alle starren entsetzt auf Ariel.

 AL: Schaut mich bloß nicht so an. Liebeszauber war mein Hauptfach.

 PH: Und zweitens?

 GH: Einer ist unter euch, der keiner von euch ist!

 PH: Immer diese blöden Rätsel. Was soll das jetzt schon wieder bedeuten?

 GH: Oh Mann! Unter euch ist ein Verräter. Der Typ da links von dir. Nein nicht der, sondern der Kerl mit dem Schwert unter der Kutte.

 AN: Verdammt, ich bin enttarnt!

 2. Achion entledigt sich seiner Verkleidung.

 GH: Nun leb wohl,  einfältiger Beschwörer und komm wieder, wenn die Welt wirklich für mich bereit ist.

 PH: NEIN!!!!!!

 AL: Warum gibst du dich erst jetzt zu erkennen.

 AN: Ich steh auf diese Beschwörungsrituale.

 PH: Auf ihn, meine Gefolgsleute.

 Achion zückt sein Schwert und Pharons Jünger verteilen sich um ihn.

 AN: Sehr gut! Ich habe heute noch keinem den Kopf abgeschlagen. Also, wer will der erste sein?

 Und schon beginnt der grausame Kampf. Einem nach dem anderen schlägt Achion ein Körperteil ab. Ariel bemerkt, daß Pharon das Weite zu suchen scheint.

 AL: Du hast nun genug Spaß gehabt. Befrei mich endlich.

 Ringsum befinden sich Leichen und Körperteile, die kreisförmig verteilt sind. In der Mitte des Kreises versuchen die noch überlebenden Jünger Achion aufzuhalten, indem sie sich wie bei einem Footballspiel auf ihn werfen.  So räkeln sie sich auf ihm, bis sie plötzlich alle zur gleichen Zeit auf den Boden geschleudert werden und dort regungslos liegen bleiben. In der Mitte steht aufrecht der Held, der seinen Blick zu seiner Liebsten richtet.

 AN: Ich komme schon geliebte Ariel!

 Er nimmt einen Satz und landet vor ihr auf dem Podest.

 AL: Mach das Schloß auf. Die Kombination lautet eins, zwei und drei.

 Vergeblich versucht der Held das hölzerne Ding zu öffnen. Ariel wird schon langsam ungeduldig

 AL: Jetzt mach schon, ich brauche meine Hände zum zaubern. Pharon entkommt sonst.

 AN: Ich bin staatlich geprüfter Abschlachter und kein Mathematiker.

 AL: Du wirst doch noch auf drei zählen können?

 Es wird Achion zu bunt, er zückt sein Schwert, zielt und fängt an zu zählen.

 AN: Eins, zwei, drei

 Ariel schüttelt den Kopf und mit einem Schlag teilt er das hölzerne Schloß.

 AL: Endlich frei, aber wo ist nun der Bösewicht?

 PH: Suchst du mich, du Hexe?

 Pharon tritt mit einer Waffe aus dem Schatten.

 AN: Laß mal Ariel. Er hat ein Schwert, also gehört er mir!

 Achion stellt sich vor ihn und fordert ihn zum Kampf.

 PH: Nun gut. Wenn es sein soll, dann soll es so sein.

 Achion setzt zum ersten Schlag an und Pharon zieht ebenfalls die Waffe hoch, doch bevor der Held zuschlagen kann, greift sich der Bösewicht an sein Amulett und Achion bleibt mitten im Akt des Schlagens regungslos stehen. Nur noch seine Augen kann er bewegen und Panik kommt über sein Gesicht.

 PH: Ja meinst du, daß ich wirklich so blöd bin und meine teuflischen Kräfte nicht gegen einen Muskelprotz wie dich einsetze. Glaubst du, daß ich so wie meine treuen, aber einfältigen Gefolgsleute enden will. Nein, ich nutze meine Kräfte und du mußt nun für deinen Frevel bezahlen. Weißt denn überhaupt, wie lange ich an dieser Zeremonie gearbeitet habe und jetzt machst du mir alles kaputt. Dafür erwartet dich ein qualvoller und langsamer Tot.

 Während der Böse seine Absichten weiter erläutert, versucht Ariel ihren Liebsten durch einen Zauberspruch zu befreien.

 AL: Ein Schuß, ein Schrei, Achion sei frei!!!!

 Achion kann sich wieder bewegen und Pharon ist sichtlich überrascht.

 AL: Das Amulett ist die Quelle seiner Macht.

 AN: Was?

 AL: Nimm es ihm einfach.

 Nun begreift er. Mit einem Hieb trennt er es vom Hals seines Gegners ab und läßt es in Richtung seiner Freundin fliegen. Mit einem Satz fängt sie es. Pharon ist nun außer sich vor Wut und greift zu seiner Waffe.

 PH: Nein.

 Immer wieder schlägt er wie ein wilder auf Achion ein, der seine liebe Mühe hat, den Angriff abzuwehren.

 PH: Langsam wird mir euer Treiben zu bunt. Ihr seid ja schlimmer wie eine Steuerprüfung

 Immer wieder schlägt er zu und Achion weicht immer mehr zurück, bis er am Boden liegt. Ariel indes greift sich eine Flasche und hängt das Amulett um den Hals. Mit einem besonders fiesen Hieb, entwaffnet Pharon seinen am Boden liegenden Gegner und holt zum letzten Schlag aus.

 PH: Noch ein paar letzte Worte?

 Doch bevor er zuschlagen kann, fängt Ariel mit der Beschwörung an.

 AL: Oh Pharon du eitler Bösewicht, nun blaß ich dir aus, dein Lebenslicht.

   Nicht der Tod soll dein Ende sein, nein du endest in dieser leeren Flasche Wein.

  Nun komm und zier dich nicht, denn jetzt halte ich über dich Gericht.

 Nun mach schon und komm herein, denn ich hab noch einen Friseurtermin.

 PH: Neiiiiiiiiin!!!!!!

 Pharon verwandelt sich in Rauch, der durch Magie in die Flasche gezwungen wird. Nachdem der ganze Rauch darin ist, verschließt die gute Zauberin mit einem Korken das Gefäß. Achion umarmt seine Liebste. Sie gibt ihm die Flasche und er bindet sie an seinen Gurt.

 AN: Komm, laß uns gehen.

 

Und wenn ihr noch weiter wissen wollt, dann müßt ihr eben das Drehbuch runterladen. Wir haben nämlich nicht genug Speicherplatz zur Verfügung. Klickt einfach nur das folgende Buch an.

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